10 Jahre Laudes in St. Albertus

Es war am 10. November 2010, als das damalige Mitglied des Kirchengemeinderats und Kirchenchors, Günter Fehrenbach, in die Krypta von St. Albertus zu einem Morgenlob, einer Laudes, erstmalig eingeladen hatte. Seither ist sie fester Bestandteil der Albertus-Gottesdienstreihe trotz des zwischenzeitlichen Wegzugs des Initiators. Etwa 10 „Laudatores“ zählt derzeit diese Gruppe, die sich seit 10 Jahren ohne Unterbrechung regelmäßig jeden Mittwochmorgen um 07:30 Uhr zum 20-minütigen morgendlichen Singen und Beten im Halbkreis um den Altar, üblicherweise in der Krypta, in Corona-Zeiten in der Kirche, versammelt. „Herr, öffne meine Lippen“, so erklingt es vom Vorsänger zu Beginn und die Gruppe der „Laudatores“ stimmt ein in das: „damit mein Mund dein Lob verkünde“. Nach dem Introitus folgt meist ein an das Tagesthema oder die Lesung angepasstes Lied aus dem Gotteslob. Der Psalm danach wird im Wechsel zwischen dem Vorsänger und den Laudes-Teilnehmern gesungen. Es folgt die Lesung, meist angepasst an aktuelle Fest- oder Gedenktage, und ein kurzer Gedanke/Impuls dazu. Es schließen sich Fürbitten, das Vater unser, der Lobpreis des Zacharias, an Marienfesten auch das Magnificat, und zum Schluss der gemeinsame Segen an. Bevor die Gruppe wieder auseinander geht, folgt meist noch ein kurzer Plausch im Steinhöfle bzw. vor der Kirche. Dabei spürt man, wie sehr das gemeinsame Singen und Beten am Morgen die Gruppe verbindet. „Die Laudes am Mittwochmorgen gehört einfach dazu, auch wenn das Aufstehen manchmal schwer fällt.“ oder “ Es ist einfach ein schöner, gelungener Tagesanfang und wenn ich mal nicht kann, dann fehlt mir was.“ Die Laudes-Gruppe will diesen seit nunmehr 10 Jahren gepflegten Ritus des Stundengebets in St. Albertus weiterhin pflegen und bewahren und hofft, dass sich weitere Teilnehmer/innen zum Mitfeiern entschließen können. An das 10-jährige Jubiläum soll im Rahmen der Laudes am Mittwoch, den 11.11. 2020, erinnert werden.