72h-Aktion: 50 Jugendliche, 72 Stunden und ein tolles Ergebnis

„Baut eine Chill-Out Area für Jugendliche am Roten Platz und plant die Einweihung für Sonntag um 14 Uhr“. Uff! In 72 Stunden? Ohne Material, ohne Geld und v.a. ohne Plan? Zum Glück gibt es unter den Esslinger Ministranten und den Jugendlichen des Jugendtreffs ein paar erfahrene Handwerker und Hobby-Architekten; So war ein Plan mit einigen Diskussionen und Befragungen der Jugendlichen noch am ersten Abend erstellt und die eingeteilten Teams konnten loslegen. Das Maler-Team machte sich auf die Suche nach Farben. Das Bau-Team organisierte tonnenweise Schotter und Kies und startete mit dem Aushub von 3 Kubikmetern Erde. Und das Finanz-Team sammelte Geld, klingelte bei Nachbarn aus RSKN und fragte bei Bäckern, Metzgern und Landwirten nach Lebensmitteln an. Diese wandelte der CVJM -Christian Diehl plus sein tolles Team- zu einer grandiosen Rumdum-Verpflegung um. Geholfen wurde von allen Angefragten, entweder durch direkte Unterstützung oder durch Tipps, wo es die gesuchte Unterstützung geben könnte. Und so nahm der Rote Platz Gestalt an und beeindruckt nun durch kreativ bemalte Wände, gemauerte U-Stein-Bänke, verzierte Tische und den von Jugendlichen gewünschten Mülleimern. Auch die Planung der Einweihungsfeier schritt voran und so konnte der Platz von dem Leiter des Amtes für Soziales, Integration und Sport, Herrn Osswald, der das Engagement der Jugendlichen durch eine kurze und humorvolle Rede würdigte, und den von den Jugendlichen zum „Schirmherrn“ des Platzes benannten Matthias Vetter pünktlich eröffnet werden. Wir danken allen, die die Jugendlichen dabei unterstützt haben, dieses große Werk zu gestalten und natürlich danken wir den Jugendlichen, für eurer Engagement und Motivation, diese anspruchsvolle Aufgabe so zu meistern, wie ihr gemeinsam dies getan habt. Und einen besonderen Dank möchten wir noch aussprechen: Liebes Grünflächenamt, liebe Frau Linge, danke danke danke für alle Hilfe und für alle Antworten auf die unmöglichsten Fragen zu den unmöglichsten Zeiten. Und bis in 4 Jahren zur nächsten 72-Stundenaktion!
Kathrin Novak