Dreißigjähriges Bestehen unserer Kirchenorgel

Als Ende der 40er Jahre die Pfarrkirche gebaut wurde, plante man eine große Orgel mit 47 Registern, deren Einbau in Etappen, 1949, 1955, 1962 und 1969, erfolgte. Wenige Jahre nach der Fertigstellung der Orgel zeigte sich leider, wie störanfällig das Instrument war; zusätzlich befand es sich an einem akustisch sehr ungünstigen Platz, hinten auf der Empore. Nicht zuletzt deswegen waren alle Fachleute der Meinung, keine teure Reparatur vorzunehmen, sondern einen Neubau mit Verwendung brauchbarer Pfeifen anzustreben. Nach vielen Überlegungen bot sich als einzig realisierbare Möglichkeit die Aufstellung im Emporenbogen an. Die in der Planungsphase geäußerten Befürchtungen, Orgel oder Empore würden der Architektur schaden, haben sich nach mehrheitlicher Meinung inzwischen als haltlos erwiesen, im Gegenteil: Die Kirche hat durch die neue Orgel zusätzlich eine optische Aufwertung erfahren. Der Prospekt der neuen Orgel greift in der Kirche vorkommende Formen auf und fügt sich harmonisch in die Architektur ein. Durch ein farbiges, goldverziertes Gewand ist die Königin der Instrumente auch optisch ein Schmuckstück geworden. Eingeweiht wurde sie am Patrozinium 1990 vom damaligen Caritasdirektor Dr. Hans-Peter Rieder.
Wolfgang Hausmann, Organist und Chorleiter

Wir feiern ihr dreißigjähriges Bestehen mit einer kleinen Bilderausstellung und einem Orgelkonzert.

Das Orgelkonzert wurde aufgrund der Pandemie verlegt auf Sonntag, 20. Dezember 2020.