Namenspatroninnen für unsere neuen Glocken wurden gewählt

Unsere neuen Glocken haben ihre Namenspatroninnen gefunden

Unsere neuen Glocken werden die Namen der Hl. Klara von Assisi und Sophia, die Weisheit, tragen. Dies erbrachte die Stimmenauszählung, die am Mittwoch, 20.04.2022 im Gemeindezentrum St. Albertus stattfand. Bei der Wahl beteiligten sich 45 Personen teilweise per Email, oder so wie die meisten, mittels ausgelegter Stimmzettel am Schriftenstand. Von den 45 abgegebenen Voten war eine ungültig. Die Hl. Klara von Assisi erhielt 27 Stimmen, Sophia, die Weisheit 24, Hl. Hildegard von Bingen 19 und Mirjam, Prophetin, 10 Stimmen. Allen, die sich an der Wahl beteiligten, ein herzlichstes Vergelt´s Gott!

Über die dazugehörigen Orationen und Glockenmedaillons bzw. –zierden, entscheidet der KGR in den kommenden Sitzungen. Als voraussichtlicher Termin für den Glockenguß ist der Monat November angedacht und für die Weihe Februar oder März 2023.

Uwe Schindera

Hl. Klara von Assisi (1193/ 94 – 1253)
Klara von Assisi war die Gründerin des kontemplativen Ordens der Klarissen. Motiviert durch den Hl. Franziskus, den sie gut kannte, erwirkte sie damals von Innozenz IV. das Privileg, in vollkommener Armut zu leben. Für uns hat sie einen Bezug zu Esslingen – Stichwort: städtisches Alten- und Pflegeheim am Obertor – sie steht für Nächstenliebe, Umweltschutz und das Finden Gottes in allen Menschen. „Nichts ist so groß wie das Herz des Menschen, der Ort, an dem Gott im Verborgenen wohnt.“

Sophia – Weisheit
Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament ist Sophia, als weibliche Person der göttlichen Weisheit, einer der Wesenszüge Gottes bzw. Gabe des Hl. Geistes. „Ich erkannte aber, dass ich die Weisheit nur als Geschenk Gottes erhalten könne …“ (Weish 8,20f) und „Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, …“ (1 Kor 12,8). Für uns ist Sophia, die Weisheit, eine Gabe, um die wir Gott bitten müssen, da wir sie in Gegenwart und Zukunft persönlich und gesellschaftlich benötigen. „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“